Freitag, 27. März 2015

Leipziger Buchmesse 2014

So ihr Lieben,
jetzt ist es mittlerweile über ein Jahr her, dass ich auf der Leipziger Buchmesse war und der Bericht ist immer noch hier als Entwurf gespeichert gewesen. Angefangen habe ich den Bericht wirklich ausführlich, aber nachdem ich so lange nichts daran gemacht habe, dachte ich, dass ich ihn einfach so poste, wie ich ihn gefunden habe. Ich denke, ihr bekommt trotzdem einen ganz guten Eindruck ;)

Der Bericht zur Messe aus diesem Jahr folgt natürlich auch noch! :)


Die Leipziger Buchmesse ist vorbei und wie jedes Jahr bin ich darüber teilweise glücklich und teilweise wirklich traurig.



Ich habe viele tolle Bekanntschaften mit Bücherfreunden und Autoren gemacht, aber auch viele bekannte Gesichter wieder entdeckt und jede Menge Freunde getroffen. Aber ich fange einfach von vorne an.
Dank meines wirklich netten Chefs hat es geklappt, dass ich schon am Mittwoch Nachmittag von Landsberg zu meinen Eltern nach Jena fahren konnte. Das hat fast 6 Stunden gedauert und war dementsprechend anstrengend, aber die Vorfreude war groß.
Am Abend habe ich dann noch schnell die letzten Termine geplant und meine ganzen Bücher und Visitenkarten eingepackt, die Kamera aufgeladen und mir eine Zugverbindung gesucht.
Am Morgen habe ich dann die tolle Nachricht bekommen, dass ich gefahren werde. Mit dem Auto :D
Das war fast schon ein bisschen Luxus und dadurch war ich - natürlich - viel zu früh auf der Messe. Dort habe ich Leipzig also noch mit fast leeren Hallen gesehen und nach ein paar Minuten auch gleich Anka getroffen. Wir hatten uns für die erste Veranstaltung mehr oder weniger verabredet. Eigentlich wollten wir uns dort "einfach über den Weg laufen", aber am Ende sind wir dann einfach zusammen HINgelaufen. Die Wiedersehensfreude war groß und so verging auch die Zeit, bis zur Öffnung der Hallen wie im Flug.
Gleich als erstes haben wir uns dann auf den Weg zum Autorenforum gemacht, wo wir Arno Strobel im Gespräch sehen wollten. Auf dem Weg dorthin sind wir auf Ursula Poznanski gestoßen. Wer Anka kennt weiß, dass sie mit vielen Autoren bekannt und sogar befreundet ist, und so war es für mich nicht verwunderlich, dass sie auch gleich erkannt wurde. Wir haben uns dann ein bisschen mit Ursula Poznanski unterhalten und ich war wirklich verblüfft. So eine nette Frau. Und so wach, obwohl sie uns erzählt hat, dass sie erst am Morgen nach Leipzig geflogen ist.


Gleich danach haben wir dann auch Arno Strobel getroffen. 


Danach haben Anka und ich uns in unterschiedliche Hallen verabschiedet. Da ich kein festes Programm für den Donnerstag hatte, war es wirklich entspannt und ich konnte mir alles ganz in Ruhe ansehen. Es hat allerdings nicht lange gedauert, bis es mich von der Halle 4 in die Halle 2 gezogen hat. Dort war mein erster Weg in Richtung Leseinsel Fantasy - wie immer :D. Und so hat es nicht lange gedauert, bis ich Anka wieder getroffen habe. Auch sie hatte kaum einen Plan gemacht und so haben wir uns die nächsten Hallen gemeinsam angeschaut. Unterwegs haben wir einige bekannte Menschen getroffen, Heffa von Secrets Of Rock, Pia von Pias Bücherinsel, Anne von Caro's Tipp, Simone (und Lurchi) von Lurchis Lesehöhle und noch ganz viele andere, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann.

Irgendwann hat es uns dann wieder in Halle 5, die Autoren-Halle gezogen und dort wurden wir dann auch schnell fündig - Michael Tsokos stand nicht weit von uns und unterhielt sich. Erst haben wir beide uns nicht getraut zu stören, doch dann zog sein Gesprächspartner das Handy aus der Tasche und wir sahen unsere Gelegenheit. Wir sind zu ihm gegangen und wollten ihn gerade fragen, ob wir ein Foto machen dürfen, haben gerade noch ein "Hallo" rausgebracht, als er sich vorstellt. "Tsokos. Michael Tsokos." Wir beide konnten uns ein Lachen kaum verkneifen. Natürlich wussten wir wer er war, deshalb sind wir doch die ganze Zeit um ihn herum geschlichen. Vermutlich ist ihm das dann auch aufgefallen, denn er wirkte kurz verwirrt, hat sich aber schnell gefasst und mit uns ein paar nette Fotos gemacht :)


Nachdem wir alles gesehen hatten, ging es wieder zurück in Halle 2, dort sind wir in die Fantasy-Buchhandlung gegangen und haben uns die ganzen Bücher angeschaut und auch ein bisschen geschmachtet…
Nach einer Weile sind wir vor einer ganzen Wand voller Bücher von Markus Heiz stehen geblieben. Anka meinte nur "Oh man! Die ganze Wand - nur Bücher von Markus Heitz!"
Kaum dass wir uns umgedreht hatten, haben wir ihn dann auch gesehen. Markus Heitz, gerade mal zwei Meter von uns entfernt!
Und ich sage euch, er ist soooooooo unglaublich nett und sympathisch!



Tja, und das war es ehrlich gesagt auch schon. Mehr hatte ich nicht geschrieben, weshalb der Beitrag auch bisher nicht veröffentlicht wurde. Eigentlich ist das nur der erste Messe-Tag gewesen. 
Die anderen tage haben genauso viel Spaß gemacht, ich habe unter anderem noch Nina Blason getroffen und eine Odyssee mit der deutschen Bahn erlebt. Aber das ist ja auch nichts Neues.

Ich fand die Messe im letzten Jahr wirklich schön, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe viele nette Leute getroffen, viele tolle Autoren kennengelernt und ein paar wirklich tolle Tage auf der Messe verbracht!

Könnt ihr euch noch an die Messe vom letzten Jahr erinnern? 

Liebste Grüße und bis bald,


P.S. Ja, ich schiebe gern Sachen auf. Merkt man das?

Kommentare:

  1. Hallo meine Liebe!

    Als ich die Überschrift und die ersten Worte gelesen hatte, dachte ich noch, huch hat sie sich verschrieben :) aber als ich dann weiter las, ging mir ein Licht auf.

    Ich freue mich schon auf den Bericht zur diesjährigen Messe und BITTE, warte nicht wieder ganz so lange ;)

    Drück dich ganz dolle <3 :*

    Liebste Grüße,
    Uwe

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    1. Mein lieber Uwe,
      wie du richtig erkannt hast, habe ich mich nicht verschrieben.
      Der Bericht für dieses Jahr nimmt in meinem Kopf bereits Formen an und wartet jetzt nur noch darauf, abgetippt zu werden. Ich gebe mir also Mühe, dass er dieses Mal eher auf dem Blog gepostet wird ;)

      Liebste Grüße,
      Nadine

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  2. Hyvää päivää, Nadine.
    Dann will ich einmal Deine TARDIS bertreten... :-)

    Im Grunde sind die meisten Autoren normale Wie-du-&-ich-Leute, die jetzt keinen Wert auf Brimborium oder Unnahbarkeit legen. Wenn man/frau nicht das Gefühl hat gerade zu stören - nur zu und angesprochen. Just auf einer Messe, wo sie damit rechnen und sowieso gern mit den eigenen Lesern in Kontakt treten wollen.

    Ich kann mir gut vorstellen wie Du allein aus der Erlebniswelt "Bahn" den Stoff für einen Roman ziehen könntest. Alles was über eine Direktverbindung oder maximal einem (!) Umsteigen - am selben Bahnsteig, wohlgemerkt - hinaus geht, kann abenteuerlich werden. ;-)

    ...Zeitreise, Ende!

    Auch ein unvollendeter Text läßt sich lesen. Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" wird ja auch immer wieder aufgelegt... ;-)

    bonté

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    1. Hallo lieber Robert,
      dass Autoren (meistens) auch nur ganz normale Leute sind, ist mir mittlerweile bewusst. Dennoch gibt es einige, die mich einfach nur einschüchtern, andere die ich bewundere, aber auch die Autoren, die ich dann doch lieber nur lese. Jede Begegnung mit einem Autoren ist für mich spannend, ob ich denjenigen dann regelmäßig sehe, mich super mit ihm/ihr verstehe, oder doch Lieferung kurz über dies und das spreche und wieder gehe.
      Das ist für mich auch das tolle an Leipzig. Man kann so viele Autoren nicht nur sehen, fast alle nehmen sich Zeit, um mit ihnen zu reden. Und ihre Bücher kann ich im Laden noch viel besser verkaufen als alle anderen!

      Tja, zur Bahn hast du offenbar bereits genug eigene Erfahrungen gesammelt. Ich könnte tatsächlich einen Roman schreiben, allein für diese eine Fahrt - danach habe ich mich geweigert den Zug zu nehmen und mich fahren lassen. Irgendwie stürzt man sich aber doch immer wieder in das Abenteuer. Zumindest ist das bei mir der Fall...
      Tatsächlich habe ich bis eben noch nie von "Der Mann ohne Eigenschaften" gehört, aber es klingt ja ganz so, als sollte ich das schleunigst ändern.

      Bis bald!
      Liebe Grüße,
      Nadine

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    2. ...Leipzig scheint hier in der Tat lockerer drauf zu sein, als Frankfurt. :-)

      Glücklicherweise mußte ich bahntechnisch noch Nichts am eigenen Leib erfahren (direkte Verbindungen eben!), aber die Erlebnisberichte Dritter können sehr aufschlußreich sein. Spätesten 2013 ( das Stellwerk in Mainz!) kamen die Bahn-Oberen dahinter, daß "konsequenter Personalabbau" irgendwann nach hinten losgeht.

      Robert Musil starb bevor er den zweiten Band des 2. Buches abschließend vollenden konnte. Grundsätzlich hatte er den Roman einmal auf drei Bücher angesetzt. Der erste Band wie der erste Teil des zweiten wurden noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht; hinterlaßen konnte Musil "nur" seine sehr umfängliche Materialsammlung.

      Die Literatur ist ein reilich breites Feld - wenn man/frau allein an die nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit geratenen Schritsteller & Autorinnen denkt. Unzählige!
      Einige werden aber zum Glück heute wieder aufgelegt - teils in sehr liebevollen Ausgaben.

      Deine aktuelle Lektüre, "The circle", dürfte nicht ohne sein!

      Und - Du näherst Dich forsch den 30 000 Clicks... :-)

      bonté

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