Donnerstag, 9. April 2015

Hörbuch-Rezension: Selbstporträt mit Flusspferd - Arno Geiger

Über das Hörbuch


Autor: Arno Geiger
Sprecher: Armin Nümm
Spieldauer: 467 Minuten [ungekürzte Lesung]
Erscheinungsdatum: 6. Februar 2015
Verlag: HörbuchHamburg
ISBN: 9783899039221

Inhalt [Klappentext]


"Julian ist zweiundzwanzig, mit der Trennung von Judith kommt er nicht klar, obwohl er sie gewollt hat. So übernimmt er in Professor Behams Garten die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus dieses Sommers bestimmt: es isst, gähnt, taucht und stinkt. Julian weiß, das Zwergflusspferd will ihm etwas sagen. Doch er ist abgelenkt von Aiko, der Tochter des Professors, in die er sich ernsthaft verliebt. Was aber, wenn das Zwergflusspferd einen Platz für den Winter gefunden hat? Wenn Aiko zurückgeht nach Paris?
Arno Geiger erzählt vom Jungsein, von der Suche nach dem, was wichtig ist, von der Suche nach einem Platz in der Welt."

Mittwoch, 8. April 2015

Gastpost: Das Leben in Frankfurt

Hallo liebe Bücherfreunde,

ich habe heute mal wieder einen Gastpost für euch, geschrieben von einer Freundin und Mit-Azubine. Gemeinsam haben wir versucht 9 Wochen Schule zu überstehen. Dass das nicht immer leicht ist.... Aber ich will nicht zu viel vorwegnehmen. Lest selbst, was sie zu sagen hat:


Das Leben in Frankfurt

Montag, 6. April 2015

Leserunde: Mark Neustädter - Die Spur der Tränen

Hallo ihr Lieben,

wie gut, dass heute ein Feiertag ist, denn gemeinsam mit Anka, Michelle, Uwe und Melissa mache ich mich heute auf "Die Spur der Tränen".


Begleitet ihr uns auf unserer Reise nach Nordspanien?

Hörbuchfieber

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das eigentlich auch, dass ihr manchmal einfach keine Zeit zum Lesen findet? Ihr müsst so viel machen, dass ihr einfach keine Ruhe für euer Buch habt? Mit geht es neben der Arbeit in letzter Zeit leider sehr oft so. So gerne ich auch lese, so schade finde ich es, dass ich nebenbei einfach nichts schaffe.
Meine Lösung für dieses Problem nennt sich Hörbuch. :D Da wärt ihr ja sicher auch selbst drauf gekommen, oder?


Neben einem Hörbuch kann man einfach fast alles machen - putzen, kochen, die Fingernägel lackieren und sogar Auto fahren oder laufen. Okay, ich lese manchmal auch beim Laufen, das ist aber schon manchmal gefährlich. Vor allem jetzt, wo etwa 90% meines Weges direkt an einer Hauptverkehrsstraße entlang führen. Für die Arbeit muss ich in viele aktuelle Bücher reinlesen, um sie auch empfehlen zu können. Einfach nur anlesen oder querlesen fällt mir aber sehr schwer. Ich möchte trotz allem, dass Bücher die Zuwendung bekommen, die sie verdienen.
Und deshalb höre ich seit November dank einer lieben Kollegin (ja, ich meine Dich, Antje ;-) ) regelmäßig Hörbücher.

Das erste Hörbuch war Passagier 23 von Sebastian Fitzek. Gelesen hat das Buch Simon Jäger und mich damit voll und ganz für sich gewonnen.
Diese Stimme ist der Wahnsinn, und sie passt einfach SO gut zu diesem Buch. SO. GUT!
Natürlich hat es nicht lange gedauert, dass ich das Buch ausgehört hatte und etwas Neues brauchte.
Es folgten Der Junge muss an die frische Luft von Hape Kerkeling, Vango von Timothée de Fombelle und einige andere.

Mittlerweile habe ich schon den ein oder anderen Lieblingssprecher. Dazu gehören auf jeden Fall Simon Jäger und Rainer Strecker für die deutschen Bücher.
Aber auch englische Bücher finde ich als Hörbücher sehr angenehm. Mich erinnern sie an meine Zeit in England und geben mir das Gefühl, dass ich gerade wieder an einem ganz anderen Ort wäre.
Gehört habe ich Longbourn von Jo Baker, gelesen von Emma Fielding. Ihre Stimme ist sehr angenehm und sie liest sehr deutlich. Man versteht einfach alles, was sie liest unheimlich gut.
Ich habe mir auch schon den ersten Teil der Game of Thrones Reihe angehört. Gelesen wird das Hörbuch von Roy Dotrice. Auch er liest das Hörbuch wirklich gut! Besonders toll gefällt mir bei ihm, wie er für jeden Charakter eine andere Stimme hat. Jede Person aus dem Buch klingt bei ihm anders und ist dadurch immer sofort wieder zu erkennen. Sehr toll, findet ihr nicht auch?


Das sind jetzt bisher aber alles nur Lesungen gewesen. Abgesehen davon gibt es aber auch noch Hörspiele. Die kennt ihr sicher noch aus eurer Kindheit. Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, aber auch Sailor Moon sind die Hörspiele, die mir noch gut im Gedächtnis sind.
Heute sehr beliebt als Hörspiel ist auch die Unendliche Geschichte von Michael Ende.

Nachteile von Hörbüchern und Hörspielen gibt es aber leider auch. Wenn ihr mit der Stimme überhaupt nicht klar kommt - sie euch nicht gefällt, nervt oder was auch immer - kann das Buch noch so gut sein, ihr werdet am Hörbuch keinen Spaß haben. Hier müsst ihr einfach ausprobieren, welche Stimmen euch am besten gefallen. Hört euch doch einfach mal eine Hörprobe an, bevor ihr euch das Hörbuch kauft! 
Auch schwierig ist das Lesetempo. Wenn ihr eigentlich sehr schnell lest, seid ihr möglicherweise auch sehr schnell genervt, wenn der Sprecher das Buch langsamer liest. An langweiligen Stellen könnt ihr auch nicht einfach überblättern (das mache ich aber ohnehin nie, ich quäle mich selbst durch die langweiligen Passagen - man weiß ja nie, was man verpassen könnte...).
Aber der für mich größte Nachteil an Hörbüchern ist das Kürzen. Ich mag Lesungen sehr gern, aber ich habe ein Problem damit, wenn sie gekürzt sind. Nur weil jemand vom Verlag diese Stelle als unwichtig ansieht, heißt das ja nicht, dass es mir auch so geht! Vielleicht fehlt mir die Stelle ja sogar?
Ich achte deshalb darauf, entweder die ungekürzten Versionen zu hören, wenn es sie gibt. Ansonsten schaue ich, ob es vom Autor autorisierte Kürzungen sind. Ist das der Fall bin ich einem gekürzten Hörbuch gegenüber schon eher positiv gestimmt.

So, das waren jetzt ganz schön viele Infos. Und ich könnte noch lange so weiter machen. Ich habe sogar ein Fach auf der Schule mit dem Titel "Hörbuch" gehabt. Einen ganzen Vormittag haben wir über nichts anderes geredet und trotzdem das Thema gerade mal angeschnitten.

Aber genug von mir. Jetzt möchte ich wissen:

Was hört ihr? Hörbuch, Hörspiel oder doch lieber nur Musik im Hintergrund? 
Wer ist euer liebster Hörbuch-Sprecher und welches Hörbuch ist ein Must-Hear?

Donnerstag, 2. April 2015

Buchmesse Leipzig 2015 - Mein Bericht

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen habe ich heute meinen Bericht der Leipziger Messe für euch.

Geplant hatte ich meinen Urlaub für die Leipziger Buchmesse bereits Ende letzten Jahres. Als ich dann dieses Jahr endlich einen Blick auf das Programm werfen konnte, war ich ziemlich enttäuscht. Ich war gerade auf der Schule und habe dort viele tolle Abendveranstaltungen mit vielen interessanten Autoren erlebt und war ziemlich ernüchtert.

Wirklich interessante Leute sollten nicht kommen und ich habe mich gefragt, warum ich mir überhaupt Urlaub genommen hatte. Eigentlich wollte ich, wenn überhaupt nur noch einen Tag gehen.
Franzi von Griinsekatzes Leseecke hat mich aber überzeugt noch ein paar Tage mehr mit ihr auf die Messe zu gehen und ich kann euch sagen: ich habe es nicht bereut!

Wir sind ohne einen wirklichen Plan auf die Messe gegangen, mein einziger Wunsch war die Lesung von Thomas Thiemeyer, die wir uns am Droemer/Knaur-Stand auch angehört haben. Natürlich haben wir uns danach auch noch kurz mit ihm unterhalten. Thomas' neues Buch klingt wirklich toll, habt ihr es schon gelesen? Schaut doch mal hier vorbei: Devil's River.


Auch Rainer Wekwerth habe ich kurz gesehen, ebenso wie Daniel Holbe. Auch Anne Freytag haben wir getroffen.
Meine süße Sharon :-*


Natürlich habe ich auch meine liebe Sharon und Jack getroffen, Anka, Uwe und Ally und noch viele, viele andere Freunde und Blogger.

Danke, Jack, für das Foto mit dem Magellan-Wal am Verlagsstand!

Ich habe mich über jeden einzelnen riesig gefreut.


Das Bloggertreffen von Random House war für mich eine reine Reizüberflutung. So viele Blogger, Autoren, Verlagsmitarbeiter. Das war mir schnell zu viel und wir haben uns deshalb nach gut 20 Minuten verabschiedet.

Patrick Rothfuss auf der Fantasy-Leseinsel

Gar nicht gut gefallen hat mir die Organisation der Messe bezüglich des Parkens und Co. Ich war ehrlich enttäuscht. Am ersten Tag wollten wir auf dem Presse-Parkplatz parken, der war aber schon voll, daraufhin hat man uns 2 Mal um die Messe gelotst und anschließen mussten wir auch noch zu Fuß einmal um die Messe herumlaufen, weil man Franzis Ticket erst noch freischalten lassen müsse. Unfassbar! Ich war ehrlich entsetzt.
Die anderen Tage hat es dafür alles besser funktioniert. Auch wenn ich es immernoch schade finde, dass man mit einer Tageskarte nur einmal Zugang zur Messe bekommt und das Ticket nach Verlassen die Gültigkeit verliert. Dafür gibt es sicher auch eine bessere Lösung.
Ich bin also gespannt, ob ich nächstes Mal noch genervter oder doch positiv überrascht sein werde.

Und weil das Beste zum Schluss kommt, ist hier noch mein bestes Erlebnis:


Das Beste an der ganzen Messe war neben meiner tollen Begleitung die Signierstunde von Benjamin Lacombe. Einige von euch kennen ihn vielleicht schon von seinen wundervollen Zeichnungen. Er ist nämlich Illustrator, stammt aus Frankreich und ist deshalb leider viel zu selten in Deutschland.
Ich habe eher zufällig am Verlagsstand von Jacoby & Stuart gesehen, dass er zwei Termine auf der Messe haben würde. Ich habe daraufhin meinen gesamten Plan umgeschmissen, um zu ihm zu gehen. Ich habe sogar auf Lesung und Signierstunde von Eoin Colfer verzichtet.
Und ich habe es nicht bereut, aber überzeugt euch selbst:


Und jetzt höre ich lieber auf von ihm zu schwärmen. Nur so viel noch: ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Mein Messebesuch war damit definitiv gerettet!


Wer von euch war auf der Messe? Wie hat es euch gefallen?